Natürliches Wohnen mit einem Lehmputz

- Zertifizierter Facheverarbeitungsbetrieb -   

Der Begriff Lehmputz bezeichnet einen Mörtel aus Lehm, der als Putz für Gebäudeflächen im Innen- und Außenbereich dient. Die Verwendung von Lehmputz zählt zu den ältesten Bautechniken der Menschheit,
da der Baustoff weit verbreitet, leicht verfügbar und einfach zu verarbeiten ist.
Als natürlicher Baustoff mit günstigen Eigenschaften ist der Lehmputz seit Ende des 20. Jahrhunderts  verstärkt in das Zentrum der Aufmerksamkeit von Bauherren, Architekten und Innenausstattern geraten.
Der Einsatz von Lehmputzen bei der Gestaltung von Innenräumen und Außenwänden erzeugt durch spezielle Anwendungsformen eine dekorative Wirkung, so etwa als farbiger Dekorputz.
Qualität steht im Vordergrund.

Anwendungsbereiche des Lehmputz
- im Innenbereich
- im Außenbereich
- in Kellerräumen
- in zwischenwänden von Scheunen

Lehmputz

Einfluss auf das Raumklima:
Grundsätzlich wirken sich alle Wandbeschichtungen auf das Raumklima aus: diffusionsoffene, also „durchlässige“ Beschichtungen
(auch diffusionsoffene Baustoffe genannt) ermöglichen es, dass dahinter liegende Wandschichten Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. In Verbindung mit der Eigenschaft des Lehmputzes, sehr viel Feuchtigkeit aufzunehmen (bis zu neun mal mehr als Gips) bildet sich ein Klimapuffer an der Wand, der Feuchte aufnimmt und sie bei Bedarf wieder abgibt. Lehmputze stehen mit diesen Eigenschaften im Gegensatz zu sogenannten „filmbildenden“ Oberflächen wie Dispersionsfarbe und Latexfarbe, die wenig oder keine Feuchte in dahinterliegende Schichten hindurchlassen.


Den größten Einfluss auf die Fähigkeit des Lehmputzes für die Klimapufferwirkung hat die Fläche der verputzten Wand. Die Schichtstärke des Lehms ist bei der Nutzung von Räumen hierzulande von nachrangiger Bedeutung, denn mehr als 80 % der Feuchtigkeit wird zunächst in den oberen zwei Millimetern der Lehmwand gebunden.[2] Lediglich 10 mm sind bei „normalem Wohnverhalten“ für die „Klimapuffer-Wirkung“relevant, da die Reaktionsfähigkeit starker Putzlagen (> 2 mm) zu träge ist, um auf die ständig wechselnde Raumluftfeuchte reagieren zu können.